Nach ausführlicher Diagnostik erfolgt die Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes, der die folgenden Bereiche umfassen kann:

  • Rehabilitation durch Besuch der heimeigenen Martin-Luther-Schule oder des arbeitstherapeutischen Bereiches,
  • Sozialtherapie durch pädagogisch und therapeutisch begleitetes Wohnen in einem abgestuften Wohnkonzept,
  • Therapie als Psychotherapie, Reittherapie, Beschäftigungstherapie oder Bewegungstherapie.

Als wichtiges Prinzip des Behandlungskonzeptes der Leppermühle erweist sich die Bereitstellung eines individuell strukturierten Tagesablaufes für die Bewohner, mit schulischen oder arbeitstherapeutischen Anforderungen im Vormittagsbereich und gezielten Einzelmaßnahmen im Nachmittagsbereich. Ebenso von Bedeutung ist das Bemühen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ein wohlwollend-ermutigendes Sozialklima in den Wohn- und Arbeitsgruppen sowie in den ergänzenden Betreuungsbereichen.

Das pädagogisch-therapeutische Konzept ist in allen Anforderungsbereichen auf behutsam abgestufte Entwicklungsprozesse ausgerichtet, woraus sich folgende Leitlinien ergeben:

  • Zu einem bestimmten Zeitpunkt sollte immer nur eine Änderung im Anforderungsniveau erfolgen,

 

  • ein bestimmtes Anforderungsniveau sollte über einen längeren Zeitraum gut bewältigt werden, bevor die nächste Stufe in Angriff genommen wird,
  • ein bestimmtes Niveau ist nur dann sinnvollerweise anzustreben, wenn es längerfristig gut zu bewältigen ist und dem Betreffenden Reserven für kritische und zusätzliche Belastungen bleiben.